2005

November 2005 Neue Sekretärin - Neues Büro
September 2005 Ernst Rest † Nachruf
August 2005 Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am 2.9.2005
Juli 2005 Briefwahl - Wahlergebnis
Juni 2005

Österreichischer Pharmareferententag - 2005, Krems
Erinnerung an Hr. Karl Sternberger


November 2005 Neue Sekretärin - Neues Büro
 

Wir haben eine neue Sekretärin und ein neues Büro!

Fr. Petra Stegmüller wird uns mit der Verwaltung des BVPÖ tatkräftig unterstützen und ist auch die Ansprechpartnerin für unsere Mitglieder. Sie wird für uns immer Mittwoch, 12.00 - 16.00 da sein. Sie ist in unserem neuen Büro unter der Adresse erreichbar:

8010 Graz, Raiffeisenstr. 50

Tel: +43(0)316/48-12-37

E-Mail: office@bvpoe.at

Eure Obfrau Marianne Lang


September 2005 Ernst Rest † Nachruf
 

NACHRUF ERNST REST

Am 19.März mitten in den Kriegswirren des Jahres 1940 in Wien geboren, sein Vater bleibt im Krieg, besucht er die Volksschule in Tullnerbach, ist einige Monate in Belgien und wird dann Mitglied der berühmten Wiener Sängerknaben. Das ist, was wir von der Kindheit des Ernst Rest kennen. Dann Realgymnasium und Studium der Pharmazie, beides in Wien.

Die Pharmazie begeisterte ihn von Anfang an, so blieb er dabei und arbeitete von 1967 bis 1977 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Firma Biochemie. Ein Pionier unseres Berufs. Nach der Hochzeit mit Gerda kommen Sohn Stefan, später dann Tochter Martina, die in der Freizeit sein Leben ausfüllen.

Schon bald kristallisierte sich seine pädagogische Begabung heraus. War Ernst Rest zuerst Teilnehmer und Absolvent verschiedener Ausbildungskurse und Seminare, war er bald als Vortragender selbst zuständig für die Verbesserung der Ausbildung und Fortbildung der Kollegen bei der Firma Sandoz Österreich, dann bei Biochemie GmbH und Sanabo-Wander GmbH.

Daneben fand er noch Zeit, in Gablitz als Geschäftsführender Gemeinderat für Kultur in den Jahren 1980 - 1990, Kultur-Kontakte mit Ungarn und der damaligen Tschechoslowakei zu knüpfen und ein ehemaliges Tonkino in das mittlerweile im weiteren Umkreis von Wien bekannte und beliebte "Theater 82er-Haus" zu verwandeln.

Dafür wurde ihm schließlich in Form verschiedener Ehrungen gedankt. Er erhielt vom Landeshauptmann die Gedenkmedaille des Landes Niederösterreich für verdienstvolle Tätigkeit, seitens der Marktgemeinde Gablitz das Ehrenzeichen am Band in Gold für Verdienste um die Marktgemeinde Gablitz, sowie die Ehrennadel in Gold der Marktgemeinde Gablitz für Verdienste um den Kulturkreis und das "Theater 82er-Haus". Weiters wurde er zum Ehrenobmann des "Gablitzer Kulturkreises" ernannt.

Er war ein hervorragender Lehrer und Mensch! Viele unserer erfolgreichen Kollegen bekamen von ihm den ersten Schliff, die ersten Kenntnisse, das beste Antibiotika-Wissen vermittelt!

Und war diese Tätigkeit "Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Pharmaindustrie" noch kein eigentlicher Beruf, so machte sich Ernst Rest - immer ein Mann der Tat - daran, dies zu initiieren und mit seinem/unserem Kollegen, Fritz Probst, politisch durchzusetzen. Beide waren 1982/1983 in den parlamentarischen Ausschüssen für das Arzneimittelgesetz maßgeblich dafür verantwortlich, daß dieser Berufsstand samt der einem akademischen Grad nahezu gleichgestellten Bezeichnung "Pharmareferent", mit all den daran geknüpften Bedingungen, in dieses Gesetz aufgenommen wurde.

Und immer wieder war für Ernst Rest die Verbesserung der Ausbildung, verbunden mit einer strengeren Prüfungsordnung für den Pharmareferenten, das wichtigste Anliegen, weiters die Schaffung einer Pharmaakademie, was nunmehr in Krems an der Donauuniversität mit dem MAS Diplom gelungen ist. Bis zuletzt feilte er an den Ausbildungsstufen für eine akademische Ausbildung "vom Pharmareferent zum MBA"

Bei der Hauptversammlung am 12.12.1994 in Graz-Puntigam wurde Ernst Rest - auch auf besonderen Wunsch von Fritz Probst - zum Obmann gewählt. Er war bis zu seinem Tode unser Obmann. Der Berufsverband der Pharmareferenten Österreichs hat seinen unermüdlich tätigen Obmann verloren, sein Geist soll unser Arbeiten leiten.

Ernst Rest war auch international als Bundesobmann des Berufsverbandes der Pharmareferenten Österreichs engagiert tätig. Seine regelmäßige Kooperation mit den Berufs-Verbänden Deutschlands (BdP) und der Schweiz (SABV) in Sachen Aus- und Weiterbildung mit dem Ziel eines einheitlichen Niveaus und einer gesetzlichen Harmonisierung in den EU-Ländern, fand in vielen Ländern Europas Anerkennung und international - von Argentinien bis Zypern - gelten die gleichen Voraussetzungen, diesen Beruf ausüben zu dürfen. Auch hier war Ernst Rest Visionär, er hat die Folgen der Globalisierung im Voraus erkannt.

Für seine großen Verdienste hat er im Jahre 1983 den Dank und die Anerkennung des Bundesministeriums für Gesundheit und Umweltschutz für besondere Leistungen als Experte im Rahmen der parlamentarischen Behandlung der Regierungsvorlage eines Bundesgesetzes über die Herstellung und das Inverkehrbringen von Arzneimitteln - im Arzneimittelgesetz - ausgesprochen bekommen.

Lieber Ernst, wir schließen uns mit einem aufrichtigen und innigen DANKESCHÖN an. Du wirst uns fehlen, sehr fehlen: als Lehrer, als Initiator, als Motor, als politisch geschickter Verhandler, aber vor allem als Mensch und als unser Freund.

Für Deine Kolleginnen und Kollegen vom BVPÖ

Marianne Lang (Obfrau) und Fritz Probst (Ehrenobmann)

Tiefbewegt geben wir die traurige Nachricht bekannt, daß unser langjähriger, geschätzter Obmann, Herr

ERNST REST

geb.19.3.1940      gest. 30.8.2005

uns nach schwerer Krankheit verlassen hat.
Seine Liebe und Fürsorge galt seiner Familie, sein Engagement bis zuletzt galt aber auch dem
Berufsverband der Pharmareferenten Österreichs.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Begräbnisfeierlichkeiten finden am 9. September 2005 um 14 00 Uhr in Gablitz, NÖ, statt.

Für den BVPÖ
Marianne Lang, Obfrau
Fritz Probst, Ehrenobmann

Der Vorstand des BVPÖ spricht der Familie sein tiefempfundenes Beileid aus!


August 2005 Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am 2.9.2005
 

Berufsverband der
Pharmareferenten Österreichs
BVPÖ

Kontakt:
Marianne Lang
0664/3267295

Gablitz, 25.8.2005

Sehr verehrte Kollegin,
sehr verehrter Kollege,

Wir laden Sie laut § 8/1a unserer Statuten zur ORDENTLICHEN HAUPTVERSAMMLUNG ein.

Datum: Freitag, 2.September 16 Uhr

Ort: Zisterzienser Stift Heiligenkreuz im Wienerwald

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung durch den Obmann
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Bericht der Verbandsleitung
4. Bericht des Kassiers
5. Bericht des Rechnungsprüfers
6. Antrag des Rechnungsprüfers auf Entlastung der Verbandsleitung und Beschluß
7. Wahl des Rechnungsprüfers
8. Antrag der Verbandsleitung auf Ehrung
9. FH Krems, FH St.Pölten: Zukunft der Pharmareferentenausbildung
10. UIADM
11. Allfälliges
12. Anträge von Mitgliedern können berücksichtigt werden, wenn sie drei Tage vor der Hauptversammlung schriftlich eingegangen sind.

Im Interesse unseres Verbandes ersuchen wir um zahlreiche Teilnahme und verbleiben

Mit kollegialen Grüßen

E. Rest
Obmann
P. Lattner
Kassier
M. Lang
Obmannstellvertreterin

Juli 2005 Briefwahl - Wahlergebnis
 

Wahlergebnis Briefwahl 2005

Wahlberechtigte Personen: 230

Eingesandte Kuverts: 97 = 42,17 %

Davon gültige Stimmen 94 = 96, 9 %

Davon haben gestimmt mit

JA : 93 = 98, 94 %

NEIN: 1
Damit wurde der Wahlvorschlag für die Briefwahl 2005
von 96, 9% der abgegebenen Stimmen angenommen

OBFRAU: Marianne LANG

1. OBFRAUSTELLVERTRETER: Susanne WARSCH

KASSIER: Werner EIBL

SCHRIFTFÜHRER: Thomas KÖCK


Juni 2005

Österreichischer Pharmareferententag - 2005, Krems
Erinnerung an Hr. Karl Sternberger

 

Presseaussendung

Krems, 24. Juni 2005

Österreichischer Pharmareferenten-Tag 2005

"Die Pharmaindustrie ist besser als ihr Ruf"

Zu diesem Schluss kamen die Referenten und die Podiumsdiskussion in der Kremser Donau-Universität im Rahmen des Österreichischen Pharmareferenten-Tages 2005.
"Ethik und Pharmaindustrie" lautete das Generalthema, zu welchem die Universitätsprofessoren E. Prat, J. Bonelli, F. Kummer, sowie der medizinische Direktor der Fa. Lilly, T. Eichhorn, Beiträge lieferten.

Fünf ethische Problemfelder in der Pharmaindustrie wurden beleuchtet:
a) Problemfeld "Informationsvermittlung"
b) Problemfeld "Beziehung der Pharmaindustrie zu den Gesundheitsbehörden"
c) Problemfeld "Sicherheitsstandards und wissenschaftliche Qualität der klinischen Studien"
d) Problemfeld "Versorgung mit Arzneimitteln"
e) Problemfeld "Prioritäten der Forschung"

Einiges ist sicherlich verbesserungsbedürftig. Bei genauer Analyse der Aussagen über die Pharmaindustrie in den Medien und ihre Relevanz in der Realität zeigt sich, dass die Kritik oft sehr ungerecht ausfällt und vielfach nicht nachvollziehbar erscheint.
Dennoch ist die Pharmaindustrie gut beraten, das Thema "Ethik" in allen ihren Sparten sehr ernst zu nehmen und ihre Mitarbeiter vom Manager abwärts auch entsprechend zu schulen.
Ethik ist das Wissen von den "menschlichen Dingen" (Aristoteles), also das Wissen um das rechte Handeln, die rechte Praxis.
Meist ist berechtigte Kritik nicht auf vorsätzliches Fehlverhalten zurückzuführen, sondern auf Unkenntnis einzelner verantwortlicher Mitarbeiter. Besonders gilt das für die Veröffentlichung und Interpretation von klinischen Studien, wie Prof. Bonelli, Präsident des Institutes für medizinische Anthropologie und Bioethik IMABE, eindrucksvoll an Beispielen demonstrierte.

Die österreichischen Pharmareferenten, deren Kompetenzzentrum für die Ausbildung und Fortbildung in der Kremser Donau-Universität angesiedelt ist, sind jedenfalls äußerst interessiert an einem guten Gesamtimage der Branche. Schon deswegen, weil sie es sind, die beim Arzt die Visitenkarte für das jeweilige von ihnen repräsentierte Unternehmen darstellen.

v.l.n.r.: E.Rest (BVPÖ), A.Krczal (Donau-Uni), F.Kummer (IMABE), T.Eichhorn (Lilly), J.Bonelli (IMABE), E.Prat (IMABE)

Siehe auch aktuelle Ausgabe http://www.imabe.org/?imago_hominis/

 

Österreichischer Pharmareferenten-Tag 2005 in Krems a. d. Donau
Freitag, 24. Juni 2005
Donau-Universität Krems, Festsaal
Beginn: 14.00 Uhr

Programm

 

 

IN ERINNERUNG

an Herrn

KARL STERNBERGER

der am Montag, dem 27. Juni 2005 völlig unerwartet im 53. Lebensjahr verstorben ist.

Karl Sternberger - allen bestens als "Charly" bekannt - war nicht nur Freund und Kollege, sondern auch über 25 Jahre stolzes Mitglied des BVPÖ. Er zählte zum harten Kern der Welser Gruppe.

Karl Sternberger hinterlässt eine große Lücke. Er war nicht nur bei seinen Kollegen und seinen Ansprechpartnern, den Ärzten, wegen seiner offenen, freundlichen, quirligen und kameradschaftlichen Art äußerst beliebt, er war auch für seine Kompetenz anerkannt.

Karli, wir werden Dich immer in Erinnerung behalten!

Johann Scherzer, im Namen der Welser Gruppe

Der Vorstand des BVPÖ spricht der Familie sein tiefempfundenes Beileid aus!

© BVPÖ
Webmaster: ImageConsult EDV-BeratungsGmbH